Fazit: Die sozialwissenschaftliche und die empirische Evidenz, dass Studiengebühren auch eine (vor allem soziale) Barriere für die Aufnahme und den Abschluss eines Studiums darstellen, ist jedenfalls deutlicher, als der phantastische Glaube daran, dass durch Steuersenkungen wirtschaftliches Wachstum gesteigert werden könnte. Mit der Umsatzsteuersenkung für die Hoteliers verzichtet die Bundesregierung auf eine Milliarde Steuereinnahmen. Das 300 Millionen mehr, als durch Studiengebühren eingenommen werden. Einige Tausend Hoteliers sind für die schwarz-gelbe Bundesregierung aber offenbar ein wichtigerer „Wachstumsfaktor“ als weit über 2 Millionen Studierende. Soviel zur „Bildungsrepublik Deutschland”.Nachdenkseiten